Erntedankgottesdienst in Ilmenau

Danket dem Herrn… Der Speise gibt allem Fleisch… Danket dem Gott des Himmels, denn seine Güte währet ewiglich.
Psalm 136; 1a, 25a, 26

Es gibt vieles, für das wir Gott dankbar sein können. Der Erntedanktag ist ein guter Anlass, dies zu erkennen und zu erfahren.

Am Samstag trafen sich einige Kinder, Eltern, Großeltern und Freunde unserer Gemeinde zum gemeinsamen Schmücken der Kirche. Die Kinder bauten in der Kinderkirche ein Vogelhaus. Tatkräftig wurde gefeilt, geschliffen und gepinselt. Währenddessen wurden der Kirchenraum, das Foyer und das Ämterzimmer mit allerlei Obst,Gemüse, Getreide und Blumen geschmückt. Zum Abschluss konnten sich alle fleißigen Helfer frisch gebackene Hefezöpfe schmecken lassen. 

Der Sonntagsgottesdienst stand ganz unter dem Motto DANKEN. Obgleich Erntedank vorrangig alle Gaben aus Gottes Schöpfung und der Natur zu unserem Lebenserhalt im Mittelpunkt sieht, ist jeder Mensch mit sehr persönlichen Schätzen gesegnet. Wir können dankbar sein für unser Lächeln, mit dem wir auch anderen eine Freude machen. Wir können dankbar sein für unseren Charakter, unsere Begabungen und unsere guten Taten,
aber auch für unseren Körper, der ein Wunder Gottes und ganz einmalig ist. Ganz tief in uns haben wir eine Seele, ein unbeschreibliches, sensibles Zentrum. Christus hat versprochen darin zu wohnen (vgl. Ap. 14; 23). Mit Gott, seinem Sohn und seiner Liebe in unserem Zentrum sind wir ein Segen für uns und andere Menschen, ganz gleich welche Begabungen jeder hat oder welche Leistungen er erbringt. Unseren Dank zum Ausdruck bringen, können wir zum einen durch materielle Opfer und Spenden, aber auch durch Zeitopfer, indem wir uns mit unseren Gaben in die Gemeinde einbringen.

Wir sollten uns als Christen bei unserer persönlichen Aussaat und Pflege im christlichen Dienen darauf verlassen, dass letztendlich Gott selbst Wachstum, Gedeihen und Ernte bestimmt und unser Handeln nach seinem Willen segnet. Den Platz im Himmel hat Christus längst allen eingerichtet, die ihm vertrauen. 

Im Vorfeld konnten die Geschwister ihre Gedanken zum Thema „Wofür danke ich Gott“ an eine Tafel im Foyer pinnen. Diese wurden zum Abschluss der Predigt gezeigt, während ein Pianist “Nun danket alle Gott“ spielte.
Wir können danken durch Teilen. So spendeten die Geschwister, wie schon im vergangenen Jahr, Lebensmittel für die Ilmenauer Tafel. Diese Spenden wurden die ganze Woche in der Kirche entgegengenommen. Herzlichen Dank dafür!