Freude im Advent – Feststimmung in der Gemeinde Ilmenau

Die Ilmenauer Glaubensgeschwister gestalten und erleben am 3. Advent gemeinsam mit ihren Gästen ein ansprechendes Adventskonzert und am Tag zuvor eine besinnlich frohe Weihnachtsfeier im festlich geschmückten Gemeindezentrum.

„Das war für mich Weihnachten“, so eine Konzertbesucherin nach den gelungenen weihnachtlichen musikalischen Darbietungen in der Kirche. Ob bei den Zuhörern oder den Akteuren des Tages – es herrschte ganz einfach eine gewissermaßen ansteckende freudige Stimmung, eben Weihnachtsstimmung.

Gemeinde- und Kammerchor, die Kinder und Instrumentalisten haben sich schon einige Wochen intensiv auf diesen Auftritt vorbereitet. Nun der 3. Adventssonntag, in den frühen Abendstunden: Gemeindevorsteher Herbert Müller eröffnet die Veranstaltung und setzt einen Akzent, wie man Weihnachten auch anders erleben kann. Moderator Markus Weyh führt durch das Programm und vermittelt Wissenswertes zur weihnachtlichen Musik. Ihre Signalwirkung hat das einleitend von Chor und Orgel vorgetragene Weihnachtslied „The First Nowell“, das sogenannte Freudenlied, keinesfalls verfehlt, ein Auslöser für Weihnachtsfreude. In weiteren Beiträgen von Chor, Kammerchor, Männerquartett und Instrumentalisten gehören natürlich die bekannten und beliebten Weihnachtsklassiker wie „Vom Himmel hoch“, „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Stille Nacht“ einfach dazu. So richtig Schwung bringen die Kinder mit ihrer musikalisch dargebotenen „Weihnachtsbäckerei“ in's Geschehen. Auch mit „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und „Sind die Lichter angezündet“ haben sich die kleinen Sänger immer einen Extra-Beifall „erobert“. Mit Johann Sebastian Bachs Choral „Brich an, o schönes Morgenlicht“ bricht sich eine ganz arteigene tonale Brillanz mit dieser Vokalmusik Bahn und lässt die Zuhörer schon einmal mehr aufhorchen. Eine interessante rhythmische und kompositorische Angelegenheit wird mit Albert Freys Werk „Jesus, Erlöser der Welt“ gekonnt dem Publikum vermittelt. Das Finale des Konzertabends, welches seine Wirkung unzweifelhaft erzielt: das „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel. Die Sänger und Organist Lars Dittrich haben regelrecht alles gegeben. Erleichterung und wohl auch ein klein wenig Stolz ist dem Dirigenten Frank Müller am Schluss des Konzerts schon anzusehen.

Es besteht nach dem Konzert die Möglichkeit für eine Geldspende, welche der Hilfsorganisation NAK-karitativ zugeführt wird, um bedürftigen Menschen vor Ort zu helfen.

Dann gab es ja noch den Tag zuvor: Gemeindeweihnachtsfeier wie jedes Jahr, oder? Nicht ganz. Da lassen sich insbesondere die Kinder mit ihren Betreuern immer etwas Besonderes einfallen. Highlight war ganz sicher die Quasi-Generalprobe für's Adventskonzert zum Thema „In der Weihnachtsbäckerei“, wo es schon mal während der Aufführung so richtig gequalmt hat. Bei Schneeflöckchen, Weißröckchen“ warfen die Kinder jede Menge kugelrunde „Schneebälle“ mit Begeisterung in die Runde. Der Weihnachtsmann brachte schließlich auch noch kleine Geschenke. Michael und Siegfried sorgten mit ihrem Weihnachtsliederpotpourri für eine weitere nette Überraschung. Musizieren und Gesang gehörten immer dazu. Unerwähnt soll nicht bleiben, dass – wie eigentlich immer – das reichhaltige Sortiment an Weihnachtskuchen und -plätzchen inklusive anderer leckerer Sachen die großen und die kleinen Weihnachtsfeierteilnehmer so recht erfreuten.

Nun, das Weihnachtsfest kann starten: Gesegnete Weihnachten!

G.G./ H.R.