Zünd' ein Licht an

Nach lang anhaltendem Applaus und der vom Publikum geforderten Zugabe geht das diesjährige Adventskonzert der neuapostolische Kirchgemeinde Ilmenau unter Leitung von Torsten Maaß zu Ende. Zuvor wird unter dem Thema „Zünd‘ ein Licht an“ in den vielfältigen Darbietungen von Chor, Kindern und Instrumentalisten immer wieder Jesus Christus als das Licht der Welt musikalisch und facettenreich in den Vordergrund gerückt. Freudig und zufrieden verabschieden sich Zuhörer und Mitwirkende in den noch verbleibenden Adventsabend.

Am Anfang des Konzertes steht die herzliche Begrüßung durch den Vorsteher der Gemeinde Ilmenau, Evangelist Stephan Steinke, in der er seiner Freude über die große Anzahl der Zuhörer - fast 300 - Ausdruck verleiht und den Darbietenden gutes Gelingen wünscht.

Markus Weyh, Moderator des Abends, kündigt ein abwechslungsreiches Programm an, in dem sich alles um die Geburt Jesu und die damit verbundene Botschaft Gottes dreht, allen Menschen helfen zu wollen. „Also hat Gott die Welt geliebt“, „König der Könige“ und „Vom Himmel hoch“ erklingen im ersten Teil. Besondere Bewunderung gilt der kleinen Anna, die den König der Könige als Vorsängerin ankündigt.

Im nächsten Teil erklingt zunächst das Lied „Anker in der Zeit“, mit dem der Songwriter und Musikproduzent Albert Frey das Evangelium Jesu Christi sehr gut beschreibt. So wird z. B. deutlich, dass es bedingungslose Liebe gibt, die alles trägt und nie vergeht oder, dass es ein Licht gibt, das uns den Weg weist, auch wenn wir jetzt nicht alles sehn. Das Instrumentalensemble schließt sich mit einer sogenannten Trisonate C-Dur von Johann Joachim Quantz an.

Nach der vom Männerquartett gefühlvoll vorgetragenen „Hymne an die Nacht“ und dem Chorvortrag „Still senkt sich die Nacht hernieder“ sind die mit Spannung erwarteten Kinder an der Reihe. Diese versetzen die Zuhörer durch ihre Verkleidung in die Zeit der Geburt Jesu Christi und betreten den Kirchensaal mit dem Lied „Stern über Bethlehem“. Im Wechselgesang Kinder/Chor erklingt dann „Es ist für uns eine Zeit angekommen“. Es folgt das Lied, das dem Adventskonzert seinen Namen gegeben hat – „Zünd‘ ein Licht an“. Das Lied fordert auf, einerseits ein Licht gegen Einsamkeit, Dunkelheit, Gewalt, Streit und Gleichgültigkeit sowie andererseits ein Licht für Hoffnung, Mut und Gerechtigkeit anzuzünden. Die Gedanken dieses Liedes aufgreifend ermutigt Markus Weyh alle Versammelten, die Gelegenheit zu nutzen und tatsächlich eine Kerze anzuzünden. Und das in Form einer Spende an NAK-karitativ, das Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche, wodurch Kindern, Familien und Notleidenden geholfen werden kann. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die stolze Summe von 732 Euro zusammengekommen ist. Danke!

Lieder wie „O Bethlehem du kleine Stadt“, „Drei Könige wandern““, „O du fröhliche“, „Fröhlich soll mein Herze springen“, „Engel singen Jubellieder“ und „Tollite Hostias“ füllen an diesem Abend noch den Raum. Vortragende sind Chor, Instrumentalensemble, Organist und Solist. Auch die Zuhörer kommen in den Genuss des Mitsingens. Eine Zugabe folgt.

Mit dem Dank des Gemeindevorstehers an Vortragende und Zuhörer und den besten Wünschen für eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit geht das Konzert zu Ende.